Ein Stanley-Bailey-Bankhobel lässt sich oft erstaunlich eng datieren, wenn mehrere Merkmale übereinstimmen. Ein einzelnes Logo ist schwach. Gusskörper, Frosch, Seitenverstellung, Tiefenrad, Klappe, Schrauben, Griff, Knauf und Patentmarken bilden die Änderungsfolge einer Type Study.
Die Methode passt am besten zu üblichen Bailey-Bankhobeln, besonders No. 4. Sie ist kein Universalschlüssel für Bedrock-, Übergangs- oder Blockhobel und regionale Varianten.
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Erst Modell, dann Typ
Die Modellnummer beschreibt Größe und Zweck. Die Typnummer bezeichnet eine Fertigungsperiode. Ein No. 4 kann Type 7, 11 oder 16 sein. Beide Zahlen dürfen nicht verwechselt werden.
Suchen Sie Gussmarken an Nase, Ferse oder hinter dem Frosch. Fehlen sie, messen Sie die Sohle. Bestätigen Sie zuerst die Bailey-Bauform.
Wichtige Merkmale
Gusskörper
Prüfen Sie Rippen, Ringe, Patentdaten, Schrift und Froschsitz. Dauerhafte Gussdetails sind verlässlicher als austauschbare Klappen.
Frosch und Verstellung
Beachten Sie Einstellschraube, Auflage und Form des Seitenhebels. Kleine Änderungen trennen mehrere Typen.
Klappe und Eisen
Logos, Lochformen und Oberflächen helfen, werden aber häufig ersetzt und bleiben Nebenbelege.
Griff und Knauf
Höhe, Profil, Holzart, Schrauben und Finish grenzen ein, sind jedoch leicht austauschbar.
Patent- und Markenangaben
Ein Patentdatum setzt nur eine früheste Grenze; es datiert nicht automatisch den ganzen Hobel.
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Stanley-Bailey-Zeittafel
| Type | Ungefähre Daten | Type | Ungefähre Daten |
|---|---|---|---|
| 1 | 1867–1869 | 11 | 1910–1918 |
| 2 | 1869–1872 | 12 | 1919–1924 |
| 3 | 1872–1873 | 13 | 1925–1928 |
| 4 | 1874–1884 | 14 | 1929–1930 |
| 5 | 1885–1888 | 15 | 1931–1932 |
| 6 | 1888–1892 | 16 | 1933–1941 |
| 7 | 1893–1899 | 17 | 1942–1945 |
| 8 | 1899–1902 | 18 | 1946–1947 |
| 9 | 1902–1907 | 19 | 1948–1961 |
| 10 | 1907–1909 | 20 | 1962–1967 |
Die Bereiche sind Sammlerklassifikationen, keine Werksseriennummern. Überschneidungen und Ersatzteile sind möglich.
Sinnvolle Reihenfolge
- Bailey-Familie und Modell bestimmen.
- Sohle, Körper, Sitz, Frosch, Hebel, Rad, Klappe, Eisen und Griffe fotografieren.
- Mit dauerhaften Gussmerkmalen beginnen.
- Durch Frosch und Versteller eingrenzen.
- Austauschbare Teile nur bestätigen lassen.
- Bei der engsten durch mehrere Merkmale gestützten Spanne stoppen.
„Harlekin“-Hobel
Viele alte Hobel bestehen aus Teilen verschiedener Jahrzehnte. Ein gebrochener Griff wurde ersetzt, ein besseres Eisen eingesetzt oder zwei unvollständige Werkzeuge kombiniert. Das mindert nicht zwingend die Gebrauchstauglichkeit, verhindert aber eine Datierung über ein einzelnes Teil.
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Alter ist nicht gleich Wert
Zustand, Vollständigkeit, Seltenheit und Funktion sind wichtiger. Prüfen Sie Risse, tiefe Korrosion, Maulschäden, blockierte Versteller und den Sitz des Frosches. Ein gesunder später Hobel arbeitet oft besser als ein stark beschädigtes frühes Exemplar.
Eine Spanne kann die bessere Antwort sein. „Wahrscheinlich Type 10 oder früher Type 11“ ist glaubwürdiger als Scheingenauigkeit durch ein Logo.